Wir wurden mit anderen Migrantenvereine des Kantons Zürichs von der Fachstelle für Integrationsfragen zum grossen kantonalen Vernetzungstreffen eingeladen.

Die Fachstelle wurde von der Leiterin Nina Gilgen kurz vorgestellt und sie hat uns ihren diesjährigen Jahresansatz mitgeteilt. Das Hauptmerk ihrer Arbeit wird der Diskriminierungsschutz sein und sie sind für jegliche Zusammenarbeit offen.

Nachdem sich weiter die Integrationsförderung der Stadt Zürich vorgestellt hat, durften wir die bezaubernde spokenword-Poetin Fatima Moumouni erleben. Sie erzählte uns in kunstvoller Art, dass auf die Frage welche Hautfarbe man hätte die Antwort nicht weiss oder dunkel sei, sondern einfach „Hautfarbe!“.

Ab dem 1. Januar 2018 wird sich im Einbürgerungsrecht einiges verändern. Diesbezüglich wurde uns die neuen Regelungen erklärt bzw. nahe gebracht was sich bei der Einbürgerung verändern wird. Es hat sich einiges verschärft und wenn sich jemand noch vereinfacht einbürgern möchte sollte er am besten heute noch das Gesuch einreichen damit es nach dem alten Recht noch bearbeitet wird.

Kurz zusammengefasst wird sich folgendes verändern:
· Neu können sich nur diejenigen mit einem C-Ausweis einbürgern lassen.
· Weiter hat man sich mind. 10 Jahre in der Schweiz aufzuhalten. Dazu noch (je nach Kanton) 2-3 Monaten in der gleichen Gemeinde.
· Dazu darf man die letzten 3 Jahren keine Sozialhilfe bezogen haben oder sie zurückerstatten falls die finanziellen Verhältnisse dies erlauben.
· Das Strafregister wird stärker Beachtung geschenkt, bzw. auch kleine Straftaten werden bei der Entscheidung massgeblich sein.

Auch sehr interessant war die Vorstellung des Instituts Neue Schweiz durch den Ko-Präsidenten Kijan Espahangizi. INES (kurzform) setzt sich für eine Schweiz ein die ihrem demokratischen Anspruch gerecht wird. Die Schweiz braucht eine Transformation im Sinne einer neuen Schweiz die den Expertisen von Migranten und den nächsten Generationen Gehör und Raum verschafft.

Das Treffen endete mit einem angenehmen Austausch beim Apéro. Wir durften neue Leute und Projekte kennenlernen und freuen uns auf eine zukünftige stärkere Zusammenarbeit.

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